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2008-07-02 09:41:00

Irische Küste

Hier ein typischer Küstenbereich mit dem Schloss des englischen Großgrundbesitzers, der hier zur Zeiten der englischen Kolonialisierung Irlands geherrscht hat. Die IRA soll versucht haben, dessen Familie vom Erdboden zu beseitigen, allerdings hat der Sohn des damaligen Familienoberhaupts den Weg vom mit einer Bombe versehenen Schiffes, mit dem die Familie auf Tour fahren wollte, gerade noch rechtzeitig, vor der Explosion, verlassen.

Das bin ich am Steuer bei der zweiten Segeltour. Weitere Bilder auch in meinem separaten Album.

Wie erwartet ist ein Großteil der irischen Infrastruktur durch die EU gefördert. Eine befreundete Familie meines Onkels lebt sogar im starken Maße von Subventionen, welche sie (völlig legal) für den Ausbau ihres Vogelflugschauzentrums erhalten (eine Art Hof, wo an die 300 Falken und ähnliche Vögel Kunstflug betreiben und die Zuschauer beeindrucken).

Im Detail ist der Klee in den Dünen von Mullaghmore sehr eindrucksvoll.

Ich bin nun wieder in Sasel, doch erstmal sehr ausgelastet. Es stehen eine Klausur und der Besuch eines Freundes aus London an. Am Samstag gehen wir dann zur Party meiner Schwester in Berlin und am Mittwoch ist dann wieder etwas mehr Zeit und Möglichkeit mit anderen Dingen sich zu beschäftigen.

Ich möchte im Juli meine neue Wohnung organisieren, eine neue Platte aufnehmen und meine Projekte weiter voranbringen. Mehr zu den Ergebnissen hier auf dem Blog.
In den letzten Tagen Irland haben wir noch eine weitere schöne Segeltour gemacht. Diesmal mit perfektem Sonnenschein und ordentlich Wind (wir mussten sogar das Segel reffen). Am Montag ging es dann über Heathrow nach Sasel zurück.

Mein Onkel hat einen beachtlichen Gemüse-, Obst- und Blumengarten, welcher im erheblichen Maßen zur Nahrungsversorgung beisteuert. Und damit die positive Tendenz fördert, mehr regionale als importierte Produkte zu konsumieren.