Wie ich heute las haben die Menschen sich vom Affen emanzipiert, indem sie geteilt haben. Insbesondere die Weißbüschelaffen, zu denen das rechts abgebildete Exemplar gezählt wird, weisen ausgeprägte Gruppenverhalten auf. So sei nach einem Artikel in der ZEIT jüngst herausgekommen, dass die Affen sich gegenseitig füttern, ohne dabei darauf zu pochen, selbst etwas zu erhalten. Sie füttern außerdem den Nachwuchs gemeinsam. Dies sei auch der Schlüssel bei der Entwicklung des Menschen gewesen, welcher -- bis auf Ausnahmen -- dazu in der Lage ist, spontan zu teilen und seinen Nachwuchs meist mit mehreren Personen umsorgt, beispielsweise helfen die Großeltern oft mit.
Damit rückt der Organ-Utan, welcher die Fähigkeit besitzt, Kompetenzen seiner Mitbürger zu analysieren und zu adaptieren, insofern in den Hintergrund, weil dieser eben nicht dazu in der Lage ist, wie der Mensch einen Gemeinsinn zu entwickeln. Dieser soll bei der Entwicklung unserer Zivilisation eine entscheidene Rolle gespielt haben.