Also das Wetter ist heute sehr gut hier, und verhält sich damit wieder mal so zufällig wie die Nachrichten oder der Ölpreis. In den letzten Wochen war viel los, jedoch nicht viel Interessantes. Aufgrund der Tatsache, dass die meisten hier ihren Tagesablauf an virtuellen Karriereplänen auslegen, gibt es leider kaum noch gemeinschaftliche Aktivitäten (bis auf mal nen Bier trinken oder so). Allerdings waren wir neulich in Oxford und ich wundere mich gerade, dass ich dazu noch gar nichts geschrieben habe.
Wir wollten neben dem Besuch des RAL, ein Labor welchem es Wissenschaftlern gestattet, eigenstädig Versuche durchzuführen, in Oxford übernachten und die Stadt besichtigen. Das RAL hat sich als äußerst interessantes Forschungsinstitut. Es bietet engagierten Wissenschaftlern aus aller Welt die Möglichkeit, Experimente, welche sie in ihren eigenen Laboren nicht durchführen können, kostenfrei durchzuführen. Natürlich werden gewisse Qualitätsmerkmale der Experimente im Vornherein überprüft. Die meisten Forschergruppen sind im Übrigen Studenten.

Die Führung durch das Labor hat uns, ein Kommilitonen, ein Mitbewohner und ich, eine gute Freundin der Nachbarin meiner Eltern gegeben. Links ein ganz hervorragendes Foto von uns im Labor. Rechts noch eines.
Oxford selbst ist zwar sehr schön, aber sehr klein und langweilig, weil dort kein Mensch gewesen ist, als wir dort waren (wir hätten die Semesterferien berücksichtigen sollen). Wie dem auch sei, da zudem nachdem wir angekommen sind, alle Museen und Colleges geschlossen haben, sind wir nach London zurückgekehrt. Ist auch günstiger gekommen, weil eine Fahrt 18,90 und kombinierte Hin-und-Rückfahrt 19,00 Pfund kostet. Somit sind wir für 10 Pfennig statt 18,90 zurückgekommen.
Nun noch ein paar Bilder aus Oxford: Die Universität:
Ein Hopper-farbenes Haus:
Das beste Foto des Films, am Fluss (besser vergrößert anschauen):
Kurz vor der Abfahrt:
Alle Bilder befinden sich in meinem RAL Album und im Oxford Album.
Erfreulicherweise und überraschend habe ich eine Kritik für mein Buch "Aberwitzens Untergang" erhalten. Diese lässt sich auf der Verkaufsseite des Buches abrufen. Wohlgemerkt bezieht sich die Kritik auf die zweite, überarbeitete Ausgabe.
Meine Homepage habe ich auch aktualisiert, wen es interessiert.