Wow!
Ich glaube, ich habe heute herausgefunden, was der Unterschied zwischen einer Weltklasse-Bildungseinrichtung und einer Massen-Universität ist. Damit meine ich, dass es mir deutlich geworden ist, wo der Unterschied liegt.
Wir hatten heute eine Verantstaltung zum Thema Innovationen. Das Imperial College besitzt eine börsennotierte Tochtergesellschaft, welche Studierenden und Mitgliedern des Universitätspersonals die Möglichkeit bietet, eigene Ideen patentieren zu lassen und in Geschäftsmodelle umzuwandeln. Nun mag einer denken, in Hamburg gibt es ja das Gründerhaus, welche sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Das ist richtig, allerdings ist die Haltung eine andere, und das macht den Unterschied aus.
Die Leitung des Imperial College ist davon überzeugt, Studierende auf Weltklasse-Niveau zu unterrichten. Daraus resultiert die Annahme, jeder Studierende sei auch ein potentieller Innovateur und habe das Potential, ein Unternehmen zu verwirklichen.
Dass die Studierenden des Imperial College vom intellektuellen Niveau nicht stark von dem der Universitäten in Deutschland abweichen, davon bin ich überzeugt. Im Gegensatz zum deutschen System werden die Studierenden hier hingegen gefördert und auch wenn sie nicht Weltklasse sind, werden sie dazu gemacht. Durch die hervorragenden Einrichtungen und vor allem die engagierten Professoren. So ist zum Beispiel der Leiter des Innovations-Managements nach dem Workshop zu mir und meinem Kommilitonen gekommen und hat uns gefragt, ob wir nicht Ideen haben und im Ideenwettbewerb des College teilnehmen wollen. Das werde ich wohl auch tun. Worum es geht, dann mehr in einem der nächsten Posts.