-14updown
2007-10-02 16:33:00

Es besteht eine hohe Konkurrenz zwischen den Universitäten und dies hat einige Konsequenzen. Eine positive Folge ist zum Beispiel das gute Essen in der Kantine. Es gibt regen Wettbewerb zwischen den Schulen um die Trophäe, die der besten Kantine im Hochschulwesen zusteht. Auf der anderen Seite hat die Privatheit der Universität den Nachteil, dass Microsoft den gesamten Campus indoktriniert. Selbst wissenschaftliche Publikationen werden mit dem Formel-Editor in Word angefertigt und sehen demnach katastrophal aus (kein Vergleich zu den Resultaten von LyX mit LaTeX). Es ist weltweit Standard, ein TeX-System für wissenschaftliche Publikationen zu benutzen. Ein positiver Aspekt der Konkurrenz ist natürlich die gute Betreuung der Studierenden. Wir haben als deutsche ERASMUS-Delegation (mit denen ich wie gesagt nichts zu tun haben will) auch bereits eine Tutorin, welche auch Deutsch spricht (noch ein Negativpunkt). Tatsächlich war übrigens auch ein Imperial-Student zum Austausch in Deutschland, wo genau weiß ich nicht.

Die Gefahr der Konkurrenz sorgt natürlich für hohen Leistungsdruck. Es gibt hier extra Psychotherapeuten und Freizeit-Ausgleichs-Beauftragte auf dem Campus. Natürlich alles privat. Im Prinzip kann man hier wie in einem Dorf wohnen, es sind nämlich viele Studentenwohnheime auf dem Campus.

Ein weiterer positiver Aspekt der Konkurrenz ist das große Angebot an Aktivitäten. Es gibt zum Beispiel einen Segelflug-Verein oder eine Obdachlosen-Suppen-Küche und 280 weitere Vereine. Skydiving ist auch dabei. Oder Wasserball.